Montag, 29. Juli 2013

Hitze, Straßenbahn und manche Fahrgäste

Gestern auf dem Weg von der Arbeit nach Hause dachte ich so bei mir Straßenbahnnutzer müssen Geruchsunempfindlich sein.
Gestern saß ein älterer Herr vor mir, dessen Morgentoilette im besten Fall aus Zähneputzen und mit dem nassen Kamm durchs schüttere Haar fahren bestand. Jetzt war es zudem noch reichlich schwül und um etwas Luft zu bekommen, waren die Fenster der Bahn auf. 

Jedesmal wenn ein Luftzug bei mir ankam musste ich die Luft anhalten, weil ein ranziger Geruch mit vorbei zog. Neben jenem älteren Männerduftanhänger saß ein gepflegter älterer Herr. Die beiden schienen befreundet zu sein. Ich kann es noch immer nicht verstehen, warum manche Herren meinen Kosmetik und Seife ist nur was für die Damenwelt. Sie unterhielten sich zwar angeregt, aber ich hatte meine "Jukebox" an. Mit Musik im Ohr strickt es sich besser. Und ich belausche Gespräche natürlich nicht, außer es lässt sich nicht überhören ;-)

Zu meinem Glück ist noch ein Obdachloses Pärchen eingestiegen, jeder mit einer Flasche Alkohol bewaffnet. Da ich hier ja offen schreibe, beschreibe ich die Szene politisch korrekt. Aber meine Gedanken gestern waren weniger freundlich. Ach war das gut als i h aussteigen konnte und einen tiefen Atemzug voll klarer frischer Luft nehmen konnte....

1 Kommentar:

  1. ...jaja leider denken manche Mitmenschen das Wasser nur zum Kochen und Trinken da ist "g" .... ich waere auch heilfroh gewesen aussteigen zu koennen.
    Wuensch einen schoenen Nachmittag an der "frischen Luft" LG Elke!

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